







Bauart: C1 n2t
Baujahr: 1902
Einsatz bei der BWB: 1993
Dienstgewicht: 24,1 t
Höchstgeschw.: 35 km/h
Für die Bregenzerwaldbahn wurden zur Eröffnung im Jahr 1902 vier Dampflokomotiven der Reihe U bestellt. Noch im Eröffnungsjahr lieferten die Firmen „Österreich-Ungarische Staatseisenbahn-Gesellschaft“ und „Krauss-Linz“ die U 24 / U 25 und U 26. Die U 27 folgte ein Jahr später. Von 1902 bis 1938 (mit Unterbrechungen im 1. Weltkrieg) war die U 25 in Bregenz stationiert. 1986, nach dem Ablauf der Kesselfrist, wurde sie für das Dasein als Denkmal in Eichgraben bei Wien!!! bestimmt. Seit Gründung des Vereines bemühte sich der, die damals noch gut erhaltene U 25 in den Bregenzerwald zurück zu holen. Jahrelange Verhandlungen und fast unerfüllbare Bedingungen haben das Vorhaben begleitet. 1992 konnte die Lokomotive gegen den Ersatz durch die Dampflokomotive Yv 1 ausgetauscht und so vom Denkmalsockel bzw. „Selbstbedienungsladen für Dampflokersatzteile“ geholt werden. Die Werkstätte der Zillertalbahn musste ihr ganzes Fachwissen und viele Arbeitsstunden in die Aufarbeitung der um wertvollen Teile „erleichterten“ Lok einbringen. Ab August 1993 - 91 Jahre nach der Eröffnungsfahrt - ist sie an den Dampfbetriebstagen beim Wälderbähnle im Dienst. Am 23. Juli 1994 wurde sie auf den Namen „Bezau“ getauft.

Die U 24 nach der äußerlichen Renovierung in Bezau (im Hintergrund die Uh 102)
Bauart: C1 n2t
Baujahr: 1902
Zugang: 2005
Dienstgewicht: 24,1 t
Höchstgeschw.: 35 km/h
Die 1902 an die Bregenzerwaldbahn gelieferte U 24 ist nach gut 70 Jahren Abwesenheit vom Bregenzerwald wieder "daheim". Seit 1971 im Seepark in Bregenz als Spielgerät für Kinder abgestellt, konnte sie im Jahr 2005 im Austausch mit der 1973 in ähnlicher Verwendung in Bezau abgestellten Dampflokomotive Uh 03 von der Stadt Bregenz übernommen werden.

Bauart: C1 h2t
Baujahr: 1931
Einsatz bei der BWB: 2001
Dienstgewicht: 28,1 t
Höchstgeschw.: 40 km/h
Die seit 1973 in Bezau als Denkmal abgestellte Dampflokomotive Uh 03 war wegen ihrer anfälligen „Caprotti-Ventilsteuerung“ für die Aufarbeitung nicht mehr interessant. Nach dieser Erkenntnis wurde man beim Verein Gurktalbahn in Treibach-Althofen fündig und konnte die Uh102 mit der „Lentz-Ventilsteuerung“ als Ersatzteilspenderin erwerben. Kessel und andere brauchbare Teile der Uh 03 wurden ab Herbst 2000 bis Frühjahr 2001 in einem Reparaturwerk in Cluy (Rumänien) durch wesentliche Teile der Uh 102 ergänzt und aufgearbeitet. Die Uh 102 stellt zugleich die letzte in Österreich gebaute Schmalspurdampflok dar ( Floridsdorfer Lokfabrik) und ist seit 2001 beim Wälderbähnle. Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Bregenzerwaldbahn“ im August 2002 wurde die Uh 102 offiziell in Betrieb genommen.
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