







1986 konnte durch die Spende eines Vereinsmitgliedes konnte von den Tiroler Museumsbahnen der Wagen (ex. Nr. 11) BWB Nr. 101 - gekauft und nach Vorarlberg transportiert werden. Bevor er in Bezau angekommen ist, wurde der innen leere Waggon (ohne Sitzbänke) bei der Frühjahrsmesse in Dornbirn vorgestellt und vom Museumsbahnverein als Werbung für das zukünftige Projekt mit einer Fotogalerie bestückt. Die Umspurung von 1000 auf 760 mm, Angleichung und Umbau der Bremsanlage und der Mittelpuffer, Herstellung und Einbau von Holzbänken und die Umlackierung auf Tannengrün haben Vereinsmitglieder unter schwersten Arbeitsbedingungen (der alte Lokschuppen in Bezau war noch nicht benutzbar) erledigt. Beinahe im Jahresabstand folgten drei weitere Stubaierwagen. Der Waggon, ex. Nr. 16 wurde zu BWB Nr. 102, Waggon, ex. Nr. 17 zu BWB Nr. 103, Waggon, ex. Nr. 15 zu BWB Nr. 104.
Alle 4 Wagen mussten nach dem selben Muster für den Einsatz beim Wälderbähnle aufgearbeitet werden. Inzwischen sind alle vier Wagen im Vereinsbesitz.

Die Probleme mit den laufenden Reparaturanforderungen der alten Wagen haben den Ausschlag für einen Neuaufbau gegeben. Nach dem mühsamen Abbruch im Jänner 2005 wurde die Entrostung und Sanierung des Fahrwerkes durchgeführt. Anschließend entstand der Aufbau in Stahlprofil. Die Ausführung sollte ein möglichst einheitliches Erscheinungsbild mit der 1995 begonnenen Serie der Neubauwagen ergeben. Seit 2006 ist der Waggon BWB Nr. 101 im Zugbetrieb einsetzbar.
Bemühungen innerhalb Österreichs um den Erwerb von zweiachsigen Personenwagen waren aussichtslos und so wurde 1994 beschlossen, Schmalspurwagen der ersten Generation zu bauen. Originalpläne aus dem Staatsarchiv und moderne Karosserietechnik führten 1995 zur Vorstellung des ersten Neubauwagens auf der Dornbirner Herbstmesse. Das Fahrgestell von Wagen BWB Nr. 109 stammt vom Güterwagen O/s 61557, ex. Mariazellerbahn. In Zusammenarbeit mit dem Vereinsobmann, Mitarbeitern seiner Firma „Meusburger-Fahrzeugbau“, weiteren beteiligten Firmen und Vereinsmitgliedern, folgten 1996 die Wagen BWB Nr. 107 (ehem. O/s 61556, ex. Mariazellerbahn) und BWB Nr. 108 (ehem. Ow/s 60070, ex. Waldviertlerbahnen). 1999 wurden die Wagen BWB Nr.110 (ehem. O/s 61554, ex. Mariazellerbahn) und BWB Nr. 111 (ehem. O/s 61555, ex. Mariazellerbahn) in Betrieb genommen.


Dienstwagen
Wagen BWB Nr. 01 - Umbau aus dem Güterwagen Gw/s 10255, ex. Mariazellerbahn
Der Wagen BWB Nr. 02 - Umbau aus dem Güterwagen Gw/s 10208, ex. Bregenzerwaldbahn ist 2010 an den Kulturverein Bahnhof Andelsbuch verkauft worden.

BWB Nr. 03. Nach einem Unfall bei der Mariazellerbahn ist der Postwagen F3hwo 8500 (ehem. Österr. Post) 1997 in schwer beschädigtem Zustand in den Bregenzerwald zurück gekommen. 2009 folgte mit der Neulackierung die 2. Stufe der Aufarbeitung in Eigenleistung.
BWB Nr. 200 (Umbau des Güterwagens 10050, ex. Bregenzerwaldbahn)
BWB Nr. 201 (Umbau des Güterwagens Nr. 167, ex. Feistritztalbahn)
BWB Nr. 202 (Schiebewandwagen, ex Nr. 170 der Feistritztalbahn)

BWB Nr. 220 - ex. Nw/s 40023 der Krimmlerbahn (Zell a. See)
BWB Nr. 221 - ex. Nw/s 40024, Krimmlerbahn,
Niederbordwagen neu:
Seit 2002 zählt der Niederbordwagen Nr. 223 - ex. O/s 61580 der Mariazellerbahn zur Bauzuggarnitur. Durch den Aufbau mit klappbaren Stahlbordwänden und Blechboden stellt er einen modernen und robusten Arbeitswagen dar.
Hochbordwagen
Ehem. O/258 der Feistritztalbahn - derzeit Ersatzteilspender.